Presseforum
Pressemitteilung vom 4. Juli 2011:

Schutzgelderpressung im Berliner Rotlichtmilieu

Gericht: Landgericht Berlin
Termin: 4. Juli 2011, 9:00
Vorwurf: Erpressung

Die Staatsanwaltschaft Berlin wirft einem 31 jährigen „Rocker“ aus Berlin vor, im März diesen Jahres versucht zu haben, den Betreiber eines bordellartigen Betriebes
in Berlin-Neukölln um „Schutzgeld“ zu erpressen. Der Bordellbetreiber meint unter Drohung zu solchen unrechtmäßigen Zahlungen aufgefordert worden zu sein.
Der Angeklagte sorgte im Rahmen einer Sicherheitsdienstleistung seit November 2010 in dem zunächst privat geführten Etablissement für Ruhe und Ordnung.
Ab Mitte März wollte der vermeintlich Geschädigte jene Dienste nicht mehr und lehnte plötzlich und fristlos weitere Zahlungen ab.
Der Angeklagten hat bereits ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet und besteht auf die Zahlung aller vereinbarten Entgelder auf die er meint Aufgrund einer
Dienstvertrages Anspruch zu haben.
Es sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt 2 Verhandlungstage angesetzt. Mit einem Urteil ist am 7.7.2011 zu rechnen.